Um Sie über aktuelle Entwicklungen unserer Branche auf dem Laufenden zu halten, fassen wir hier wichtige Informationen kurz für Sie zusammen.

Baukonjunktur: Starke Impulse - die Bauwirtschaft im Aufschwung

Die Bauwirtschaft blickt optimistisch in die Zukunft

Gerade die steigenden Investitionen im sozialen Wohnungsbau haben positiven Einfluss auf die öffentliche Bauwirtschaft. Doch ein Wiederaufschwung bringt auch Kosten auf sich.
Die Baubranche steht angesichts der Binnenwanderung und steigender Flüchtlingszahlen vor großen Herausforderungen, was die Umsetzung bezahlbaren Wohnraums betrifft.
Herausforderungen, die sich jedoch gleichzeitig positiv auf das Branchenwachstum auswirken, sofern Bund und Länder in der Lage sind, ihnen mit sinnvollen Maßnahmen zu begegnen.


Der Wohnungsbau als Investitionstreiber

Ein noch größeres Wachstum wird dem Wohnungsbau prognostiziert. Das liegt nicht allein an den niedrigen Langfristzinsen. Während der HDB und ZDB ein Wachstum von 5 Prozent voraussagen und dafür auch die zu erwartende Anzahl von 290 000 neuen Wohnungen zugrunde legen, fordern die  in der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ zusammengeschlossenen Verbänden sogar 400 000 neue Wohnungen pro Jahr.

Wie steht es um Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau?

Generell wird in der deutschen Wirtschaft zu wenig in den Wirtschaftsbau investiert. Die Folge: Für diesen Sektor rechnen HDB und ZDB mit einer Stagnation auf einem Umsatzniveau von 35,7 Milliarden Euro.

SOKA-Bau zeigt sich optimistischer und bescheinigt der Industrie über die Wintermonate eine spürbare Stimmungsaufhellung, die Kapazitätsauslastung habe sich über den langfristigen Durchschnitt in Deutschland gesteigert – mit direktem Einfluss auf die Investitionszunahme. Gleichermaßen zuversichtlich zeigen sich die Verbände beim Thema öffentlicher Bau: Allein für 2016 ist mit einer 4-prozentigen Umsatzsteigerung auf 29,1 Milliarden Euro zu rechnen – Investitionen auf Landesebene im sozialen Wohnungsbau und steigenden Kommunalinvestitionen sei Dank.

Europa ist im Aufschwung – und kostet

Die Erholung in der Eurozone und eine niedrige Kosteninflation bei einem wettbewerbsfähigen Euro werden wie in der Infrastruktur-Investitionsplan der EU mit seinem Gesamtvolumen von 259 Milliarden Euro zu einer Zunahme der Investitionen führen, ist das Planungs- und Beratungsunternehmen Arcadis überzeugt.
Schon heute legt die Eurozone kräftig zu, was die Attraktivität und Bereitschaft zu Neuinvestitionen betrifft. Und das, obwohl die Kosten enorm sind: Allein sechs von zehn europäischen Metropolen rangieren im Ranking der relativen Baukosten weltweit an der Spitze.

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