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    Zierkies und Ziersplitt

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    Zierkies und Ziersplitt

Zierkies und Ziersplitt sind wichtige Utensilien in der Gartengestaltung. Zierkies wird aufgrund seiner einheitlichen Optik und seiner guten Begehbarkeit gerne als Terrassenuntergrund oder zum Anlegen von Gartenwegen verwendet. Ziersplitt hingegen verhindert, dass sich Unkraut bildet und wird daher häufig als Flächenbedeckung für Beete genutzt. Zudem dient er der Umrandung von Blumenbeeten und der Einfassung von Gartenwegen.
Welche Eigenschaften Kies oder Splitt haben müssen, ist gesetzlich geregelt. Die Norm DIN 18196 gibt vor, wie groß die einzelnen Körner sein dürfen. Zierkies hat in der Regel einen Korndurchmesser zwischen zwei und 63 Millimetern. Bei Ziersplitt beträgt dieser üblicherweise zwischen zwei und 32 Millimetern.  Während Kies sich durch seine abgerundete Form auszeichnet, kann Splitt auch scharfe Kanten aufweisen. Die Preise variieren je nach Steinart und Hersteller. Buntkiesel sind häufig am preiswertesten, während Sie für Edelsplitt oder -kies wie Marmor tiefer in die Tasche greifen müssen.

Natürlich gewachsen, künstlich geformt

Die Basis bildet immer Naturstein. Allerdings können diese Steine natürlich gewonnen oder künstlich geformt werden. So unterscheidet man zwischen solchen, die in Gewässern durch das Wasser rund geschliffen wurden, sogenannten Rundlingen, gebrochenen Mineralstoffen, also künstlich zerkleinerten und gerundeten Steinen, sowie Bruchstein, der aus größeren Steinen oder Felsen herausgebrochen wird.

Möchten Sie Ihren Garten mithilfe von Zierkies gestalten, stehen Ihnen unterschiedliche Materialien zur Auswahl. Besonders beliebt sind Marmorkies, Kies aus Quarz oder Granit. Diese können Sie in den natürlichen Farben der Steine erwerben: Zierkies in Weiß, Grau, Schwarz, Gelb, Rot oder sogar Bunt.

Ziersplitt erhalten Sie ebenfalls in diesen Farben sowie etwa aus Marmor. Auch Basaltsplitt oder Granitsplitt ist sehr gefragt, ebenso wie Splitt aus Schiefer und Lavastein.

Wenn Sie Wert auf Exklusivität legen, ist Edelsplitt das Richtige für Sie. So werden etwa Marmor oder Diabas bezeichnet. Die einzelnen Körner sind meist würfelförmig. Edelsplitt ist sehr robust und frostunempfindlich. Mit zwei bis acht Millimetern ist die Körnung feiner als bei herkömmlichem Splitt.

Vor- und Nachteile einzelner Materialien

Alle Materialien und Formen haben ihre Vor- und Nachteile. Heller Quarzkies zum Beispiel heizt sich nicht stark auf, sodass er auch im Sommer barfuß gut begehbar ist. Dunkler Splitt aus Schiefer sieht zwar dekorativ aus, wird unter Sonneneinstrahlung jedoch sehr heiß und ist nicht nur unangenehm, wenn Sie barfuß darüber laufen, sondern kann auch bedingen, dass Pflanzen im Sommer verbrennen. Besonders witterungsbeständig ist Granit. Das Gleiche gilt für Basalt. Allerdings verfügt dieser Stein über eine sehr glatte und ebene Oberfläche. Das sieht zwar ästhetisch aus, bringt aber bei Regenwetter auch eine große Rutschgefahr mit sich. Insbesondere für Gartenwege oder als Terrassenuntergrund ist er daher nur bedingt geeignet. Legen Sie bei Splitt Wert auf eine gute Wasserspeicherung, ist Lavastein die richtige Wahl. 

Unabhängig vom jeweiligen Material gilt: Besonders die feine Körnung kann sich bei der Gartenpflege nachteilig auswirken. Laubsauger können Steine in feiner Körnung aufsaugen, und auch beim Rasenmähen können die Steinchen störend sein. 

Die richtige Verlegung

Damit Kies und Splitt sich nicht auf dem Rasen verteilen und Ihnen so die Gartenpflege deutlich erschweren, ist eine gute Umrandung der entsprechenden Flächen notwendig. Ob Sie sich für Randsteine aus Beton, eine Begrenzung aus Natursteinen oder anderen Materialien entscheiden, bleibt Ihnen überlassen.

Nun müssen Sie den Boden ebnen. Als Untergrund für Ihre Kies- oder Splittdecke können Sie Gartenvlies verwenden. Insbesondere, wenn Sie die feinen Steinchen auf Flächen verwenden, die Sie häufig begehen oder mit einem Auto befahren, ist eine dickere Auslegung der Steinchen notwendig. Kaufen Sie im Zweifel lieber etwas mehr Material, sodass Sie bei Bedarf noch etwas nachlegen können.