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Laminatböden werden schwimmend verlegt, was bedeutet, dass die Paneelen nicht direkt mit dem Untergrund und auch nicht mit den Wänden des Raumes verklebt sind. Das System der verschiedenen Hersteller ist hierbei meist ähnlich. Es handelt sich um zuverlässige Klicksysteme, die eine fugenfreie Oberfläche sicherstellen. Laminat zu verlegen ist mit Hilfe ein paar kleiner Tipps und den richtigen Werkzeugen sehr einfach und kann auch von ungeübten nicht-Handwerkern bewerkstelligt werden. Somit kommen beim Selbst-verlegen keine zusätzlichen Kosten dazu.

Vorbereitung der Verlegung

Ehe das Laminat schwimmend verlegt werden kann, sollten Sie ein paar Vorkehrungen treffen. So ist es zum einen unerlässlich, das Laminat mindestens zwei Tage vor dem Verlegen in einem geeigneten Raum waagerecht zu lagern, damit es "atmen" und sich an die räumlichen Befindlichkeiten anpassen kann. Die Raumtemperatur sollte dabei mindestens 18° C betragen und die Luftfeuchtigkeit 70 % nicht übersteigen. Zusätzlich sollten Sie beachten, dass der Untergrund trocken und sauber sowie ebenmäßig ist. Unregelmäßigkeiten sollten eine maximale Abweichung von 3 mm in der Höhe nicht überschreiten, damit gewährleistet ist, dass der Laminatboden am Ende auch gleichmäßig verlegt ist. Auftretende Unebenheiten können Sie mit Hilfe einer speziellen Spachtelmasse ausgleichen.

Sind alle Vorbereitungen getroffen, können Sie damit anfangen, die Dampfsperre sowie die Trittschalldämmung zu verlegen. Eine Dampfsperre wird verlegt, um das Laminat vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. Dies ist vor allem bei der Nutzung einer Fußbodenheizung ratsam. Die Dampfsperre sollten Sie immer längs in der Richtung auslegen, in der Sie auch das Laminat auslegen wollen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Bahnen sich jeweils 20 cm überlappen und mit einem Klebeband fixiert werden, damit diese nicht verrutschen. Am Rand zu den Wänden hin sollten die Bahnen jeweils ein paar Zentimeter überstehen. Die Trittschalldämmung können Sie nun direkt auf der Dampfsperre ebenfalls längs in Verlegrichtung auslegen. Wenn Sie nun alle benötigten Werkzeuge wie Richtlatte, Zollstock, Stich- oder Kreissäge, optional einen Laminatschneider, einen Winkel, ein Zugeisen, einen Hammer, einen Schlagklotz, einen Forstnerbohrer sowie eine Gehrungssäge beisammenhaben, können Sie mit dem Verlegen der Laminatpaneele beginnen.

Schwimmende Verlegung

Schwimmende Verlegung von Laminat

Die erste Reihe verlegen Sie immer in Richtung des Lichteinfalls. Dabei sollten Sie unbedingt in einer Ecke des Raumes anfangen und die Nut der ersten Laminatreihe mit Hilfe der Stich- oder Kreissäge entfernen, damit die Paneele bündig mit der Wand abschließen. Aber Achtung, Sie sollten die Keile oder Abstandshalter beachten, die zwischen Wand und Paneele kommen. Dies ist notwendig, da Holz arbeitet und sich noch ausbreiten kann. Je nach Raumgröße sollte diese Fuge zwischen 10 mm - 15 mm betragen. Das letzte Paneel einer Reihe muss meistens noch zugeschnitten werden. Achten Sie jedoch darauf, dass das Stück noch eine gewisse Länge vorweist.

Ist die erste Reihe erst einmal geschafft, können Sie mit einem neuen Paneel oder dem Reststück weitermachen. Dies geht mit dem Klicksystem besonders leicht, da die Paneele nur ineinander geklickt werden müssen. Ist dies geschehen und liegen die Paneele in der richtigen Position, sollten Sie diese nur noch mit Hilfe eines Hammers und Schlagholzes sachte Verriegeln und mit dem speziellen Zugeisen von der Stirnseite her festziehen. So gehen Sie nun immer weiter vor, bis der gesamte Raum ausgelegt ist.

Der Schluss und schwierige Stellen

Da die Paneele meistens zu breit für die letzte Reihe sind, können Sie diese einzeln auf der Längsseite mit Hilfe der Stich- oder Kreissäge kürzen und mit Hilfe des Zugeisens zwischen vorletzter Reihe und Wand einpassen.

Sollten Ihnen Heizungsrohre oder Türzargen in die Quere kommen, können Sie diese ganz einfach mit einpassen. Bei Heizungsrohren zeichnen Sie einfach die Bohrlöcher auf einem Paneel an und sägen diese mit dem Forstnerbohrer aus. Danach können Sie das Paneel ganz normal verlegen und das ausgeschnittene Stück per Holzleim an das größere Paneelstück anleimen. Ähnlich gehen Sie auch bei Türzargen vor.

Zu guter Letzt können Sie nun die Sockelleisten anbringen. Hierzu schneiden Sie die überstehende Trittschalldämmung ab und passen die Sockelleisten mit Hilfe einer Gehrungssäge an. Fußleisten können je nach Hersteller per Clip, mit Nägeln oder Schrauben angebracht oder angeklebt werden.

Bodenbeläge im Überblick

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